Der Mann ohne Fleisch - eine Hommage an Werner D.

 

Theaterstück nach Motiven von Goethes Faust.

 

Uraufführung im September 2010 in der Theaterkapelle Berlin. Weitere Aufführungen im Projekttheater Dresden.

 

Wir befinden uns auf einer modernen Theaterbühne. Irgendwo zwischen der Realität und dem Metazeichen. Die alte Metapher von der Welt als Bühne wird in ihr Gegenteil verkehrt und ist nun die Metapher von der Bühne als Welt. In seinem Wohnzimmer sitzt Martin Grenzer, Theaterkritiker und haltloser Zyniker. Drei Tricksterfiguren , die verschiedenen Erscheinungsformen des Theaters an sich, machen ein Experiment. Sie lassen die Grenzen zwischen Wohnzimmer und Theaterbühne verschwimmen und versetzen den Protagonisten seines Lebens Martin Grenzer in die Situation des Protagonisten einer neuartigen Faustinszenierung.

 

Mit dieser glorreichen Konzeption versucht eine junge Schauspieltruppe den Sprung durch den Spiegel und- die Wirklichkeit ist makabrer als jeder Scherz- schafft ihn. Das moderne Theater führt sich selbst ad absurdum und träumt seinem Untergang entgegen. Und keine Bange- dieser Vorgang ist in keiner Weise elitär. Denn wie fast immer sind es im Grunde nur die Bretter vorm Kopf, die die Welt bedeuten.

 

Text und Regie: Sonja Keßner, Musik: Tomas Kreibich, Darsteller: Matthias Wagner, Jana Goller, Bianca Müller, Edie Fuchs, Sonja Keßner

 

 

 

Presse zur Gründung von Theater.Macht.Staat

 

Sozialistische Tageszeitung - (12.8.10)

 

„Und wenn es das letzte ist ...“

 

Das neue Ensemble »Theater.Macht.Staat« möchte Menschen anregen, sich zu positionieren Vorbild »Kommune 1«: das Ensemble Theater.Macht.Staat. Die eine wollte Laternenanzünderin werden, die andere sollte in ihrem schwäbischen Heimatstädtchen Bankkauffrau lernen. Zum Glück haben Sonja Keßner aus Berlin und Jana Goller aus Baden-Württemberg rechtzeitig ihre Leidenschaft für die Bühne entdeckt. weiterlesen ...

Fotos: David Pinzer

<< ZURÜCK